Aufenthalt Jesus in Ägypten

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St. Demiana Ikone - Kirche von Abu-Sefein - Alte Kairo.jpg

Der Aufenthalt des Jesuskindes in Ägypten war ein grosser Segen für das Land und sein Volk. Denn so sagte Gott der Herr: "Gesegnet bist du Ägypten, mein Volk, ..." (Jes 19,25). So ging auch die Prophezeiung des Jesaia in Erfüllung, nämlich die welche lautet: "zu der Zeit wird für den Herrn ein Altar mitten in Ägyptenland sein und ein Steinmal für den Herrn an seiner Grenze; das wird ein Zeichen und Zeugnis sein für den Herrn Zabaoth in Ägyptenland." (Jes 19,19.20).

Der "Altar mitten in Ägypten" ist der Altar der altertümlichen Marienkirche in dem bewohnten Kloster von Al-Meharrak, wo die Heilige Familie mehr als sechs Monate verweilte. Der Altar besteht aus einem Fels, auf dem der Erlöser geschlafen hat. Das Al-Meharak Kloster liegt von allen Himmelsrichtungen aus gesehen - genau im Zentrum Ägyptens. In den Orten, die von der Heiligen Familie in Ägypten aufgesucht und gesegnet wurden, gibt es heute noch überall Kirchen und Klöster.

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"Das Steinmal, das sich an den Grenzen befindet", wurde zum Sitz des Apostels Sankt Markus, des Verkünders des Christentums in Ägypten. Es ist das Steinmal, das an der nördlichen Begrenzung Ägyptens zum Mittelmeer die Jahrhunderte überdauerte und zur Grundlage der apostolischen Kirche Alexandriens wurde.

Der Aufenthalt Jesu Christi war die Vorbereitung für die spätere Ankunft des Apostels Markus in Ägypten und die Gründung der Alexandrinischen Kirche. Das ägyptische Volk wurde von Frömmigkeit erfasst. Es wurde gläubig, lernte den wahrhaftigen Gott kennen und betete ihn an, womit die Prophezeiung in Erfüllung ging: "Denn der Herr wird den Ägyptern bekannt werden, und die Ägypter werden den Herrn erkennen ... und werden ihm dienen mit Schlachtopfern und Speiseopfern." (Jes 19,21).


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